Baby, Schwangerschaft

Milchpumpe mieten oder kaufen in der Schweiz

Als frischgebackene Mama oder werdende Mutter stehst du vor vielen neuen Entscheidungen. Eine dieser wichtigen Entscheidungen könnte das Thema Milchpumpe betreffen. Vielleicht hast du schon gehört, dass viele Mütter eine Milchpumpe nutzen, um ihre Muttermilch abzupumpen und für später aufzubewahren. Aber wann ist eine Milchpumpe sinnvoll? Welche Vorteile bietet sie im Vergleich zum Stillen? Und welche Modelle gibt es? Im folgenden Artikel beantworten wir all diese Fragen und mehr, damit du die beste Entscheidung für dich und dein Baby treffen kannst.

Die Entscheidung, eine Milchpumpe zu verwenden, kann sich überwältigend anfühlen, aber sie kann dir auch viele Vorteile bieten – von mehr Flexibilität im Alltag bis hin zur Unterstützung bei der Förderung einer stabilen Milchproduktion. Wenn du darüber nachdenkst, dir eine Milchpumpe anzuschaffen oder damit zu beginnen, das Abpumpen auszuprobieren, ist es wichtig, dich gut zu informieren. Wir helfen dir, alles zu verstehen, was du darüber wissen musst!

Du hast noch weitere Fragen rund um die Schwangerschaft oder Stillzeit? Dann schaue dir auch unsere Artikel zu Hebammen in der Schweiz: Deine Begleitung durch alle Phasen der Schwangerschaft oder Die Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft an, die dir wertvolle Tipps für diese besonderen Monate bieten.

Wann ist eine Milchpumpe sinnvoll?

Eine Milchpumpe kann in verschiedenen Situationen sehr hilfreich sein. Wenn du nach der Geburt deines Babys flexibel bleiben möchtest oder aus medizinischen Gründen abpumpen musst, ist eine Milchpumpe ein praktisches Hilfsmittel. Sie ermöglicht es dir, Muttermilch für später zu entnehmen und deinem Baby auch dann zu geben, wenn du nicht vor Ort bist. Es gibt viele Gründe, warum Mütter sich für eine Milchpumpe entscheiden:

  • Rückkehr in den Beruf: Wenn du nach der Geburt wieder arbeiten gehst oder regelmäßig Zeit für dich selbst benötigst, ist eine Milchpumpe ideal. Du kannst die Milch abpumpen und sicherstellen, dass dein Baby weiterhin die Muttermilch bekommt, auch wenn du nicht da bist.
  • Stillprobleme: Falls du Schwierigkeiten beim direkten Stillen hast, etwa durch Schmerzen oder unregelmäßige Milchproduktion, kann eine Milchpumpe helfen, den Milchfluss zu stabilisieren und das Stillen zu unterstützen.
  • Unregelmäßige Stillzeiten: Manche Mütter möchten gerne in der Nacht oder tagsüber weniger stillen, aber gleichzeitig die Milchproduktion aufrechterhalten. Das Abpumpen in den Stunden, in denen das Baby nicht hungrig ist, kann helfen.

Ist Abpumpen genauso gut wie Stillen?

Abpumpen kann eine wertvolle Unterstützung beim Stillen sein, jedoch gibt es Unterschiede. Direktes Stillen bietet nicht nur Nährstoffe, sondern auch emotionale Bindung und Trost. Abpumpen liefert zwar auch die gleiche gesunde Muttermilch, ersetzt jedoch nicht die Nähe und den Hautkontakt, die das Stillen ermöglicht.

Allerdings gibt es viele Mütter, die sich mit einer Kombination aus beidem sehr wohlfühlen. Abpumpen kann auch helfen, die Milchproduktion zu steigern oder zu erhalten, besonders wenn dein Baby zu früh geboren wurde oder aus anderen Gründen Schwierigkeiten beim Stillen hat.

Welche Milchpumpe ist die beste?

Die Wahl der richtigen Milchpumpe hängt stark von deinen Bedürfnissen ab. Wenn du abpumpen möchtest, solltest du eine Pumpe wählen, die sowohl praktisch als auch effektiv ist. Hier sind einige der besten Modelle, die dir zur Verfügung stehen:

  • Hand- oder Elektropumpe: Handpumpen sind günstiger und ideal für den gelegentlichen Einsatz, während elektrische Pumpen besonders praktisch sind, wenn du regelmäßig abpumpen möchtest.
  • Tragbarkeit: Eine kompakte, leichte Pumpe ist besonders vorteilhaft, wenn du viel unterwegs bist.
  • Geräuschpegel: Es gibt Modelle, die besonders leise sind – ideal, wenn du nachts oder in ruhigen Momenten abpumpen musst.
  • Doppelpumpen: Mit einer Doppelpumpe kannst du beide Brüste gleichzeitig entleeren, was den Abpumpvorgang deutlich beschleunigt. Diese Option ist besonders hilfreich, wenn du wenig Zeit hast.

Zu den beliebtesten und gut bewerteten Marken gehören Medela, Philips Avent, Elvie, Momcozy und Lansinoh. Diese bieten verschiedene Modelle, die auf unterschiedliche Bedürfnisse abgestimmt sind.

Welche Milchpumpe bezahlt die Krankenkasse?

In der Schweiz übernimmt die Krankenkasse unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten für eine Milchpumpe. Die meisten gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen die Kosten, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt, wie beispielsweise bei Stillproblemen oder wenn das Baby nicht in der Lage ist, an der Brust zu saugen.

  • Kostenübernahme durch die Krankenkasse: Für die Kostenübernahme musst du in der Regel eine ärztliche Verordnung haben, die bestätigt, dass du die Pumpe aus medizinischen Gründen benötigst. Diese kann vom Frauenarzt ausgestellt werden.
  • Leihmöglichkeiten: In vielen Fällen bieten Krankenhäuser oder Apotheken die Möglichkeit, eine Milchpumpe zu leihen, was besonders kostengünstig ist, wenn du die Pumpe nur für eine kurze Zeit benötigst. Voraussetzung ist eine medizinische Notwendigkeit. Die Kosten für Mietgeräte werden in der Regel bis zu 8 Wochen nach der Geburt übernommen, bei medizinischer Notwendigkeit kann die Mietdauer auf bis zu 16 Wochen verlängert werden.

Wichtig: Für den Kauf einer Milchpumpe gibt es nur eine Erstattung bei medizinischen Indikationen, wie z.B. Frühgeburt.

Wann verschreibt der Frauenarzt eine Milchpumpe?

Ein Frauenarzt wird in der Regel eine Milchpumpe verschreiben, wenn er der Meinung ist, dass es aus gesundheitlichen Gründen notwendig ist. Häufige Gründe für eine Verschreibung sind:

  • Stillprobleme: Wenn dein Baby Schwierigkeiten beim Saugen hat, kann eine Milchpumpe helfen, die Milchproduktion zu fördern oder zu erhalten.
  • Medizinische Gründe: Bei Brustentzündungen, Brustwarzenproblemen oder anderen gesundheitlichen Herausforderungen kann eine Pumpe notwendig sein, um die Milchproduktion zu stimulieren.

Wenn du eine medizinische Notwendigkeit hast, eine Milchpumpe zu nutzen, ist es ratsam, mit deinem Arzt oder deiner Hebamme zu sprechen, um herauszufinden, ob eine Verordnung für die Krankenkasse möglich ist.

Wie lange kann man sich eine Milchpumpe ausleihen?

Wenn du keine Milchpumpe kaufen möchtest, ist das Ausleihen eine gute Option. In der Schweiz bieten viele Apotheken und Krankenhäuser die Möglichkeit, eine Milchpumpe für einen bestimmten Zeitraum zu mieten.

  • Leihdauer: Milchpumpen können in der Schweiz in vielen Apotheken oder über medizinische Anbieter gemietet werden. Die Mietdauer ist maximal 8 Wochen, bei medizinischer Notwendigkeit auch länger. Danach kannst du entscheiden, ob du die Pumpe weiterhin nutzen möchtest und sie gegebenenfalls kaufen oder erneut mieten kannst.
  • Kosten: Die Mietpreise variieren, aber sie sind in der Regel günstiger als der Kauf einer neuen Pumpe.

Wann sollte man eine Milchpumpe kaufen?

Der Kauf einer Milchpumpe sollte nicht auf die lange Bank geschoben werden. Wenn du dich entschließt, eine zu kaufen, ist es ideal, dies schon in der Schwangerschaft zu tun. Aber keine Sorge, es ist nie zu spät!

  • Vor der Geburt: Wenn du sicher bist, dass du eine Milchpumpe nutzen möchtest, ist es ratsam, dies vor der Geburt zu tun. Du kannst die Pumpe dann direkt nach der Entbindung verwenden.
  • Nach der Geburt: Wenn du nach der Geburt noch unsicher bist, ob du eine Milchpumpe benötigst, kannst du dich auch später entscheiden. Das Abpumpen kann jedoch schon früh hilfreich sein, wenn dein Baby nicht sofort an der Brust trinken kann.

Für mehr Tipps rund um die Baby-Erstausstattung Checkliste und was du wirklich für die ersten Monate brauchst, schau dir unseren umfassenden Guide an.

Wann sollte man mit Abpumpen beginnen?

Wann du mit dem Abpumpen beginnst, hängt von deinem persönlichen Bedarf ab. Für die meisten Mütter ist es am besten, nach der Geburt zu beginnen, sobald du dich sicher fühlst.

  • Direkt nach der Geburt: In den ersten Tagen nach der Geburt, wenn du Schwierigkeiten beim Stillen hast, kann das Abpumpen helfen, die Milchproduktion zu fördern.
  • Ab der 3. Woche: Viele Mütter beginnen erst ab der 3. oder 4. Woche mit dem Abpumpen, wenn die Stillgewohnheiten sich stabilisiert haben.

Ob du dich für eine Milchpumpe entscheidest oder nicht – das Wichtigste ist, dass du das tust, was sich für dich und dein Baby am besten anfühlt. Eine Milchpumpe kann eine große Hilfe sein, besonders wenn du flexibel bleiben möchtest oder aus gesundheitlichen Gründen abpumpen musst. Informiere dich gut und wende dich bei Fragen an deinen Frauenarzt oder deine Hebamme. Du machst großartige Fortschritte auf deiner Reise als Mama!

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