Baby, Schwangerschaft

Hebammen in der Schweiz: Deine Begleitung durch alle Phasen der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft ist eine aufregende und transformative Phase im Leben einer Frau. In dieser Zeit tauchen zahlreiche Fragen auf, und die Unterstützung durch eine kompetente Hebamme kann von unschätzbarem Wert sein. Hebammen begleiten werdende Mütter von Beginn der Schwangerschaft an, bieten umfassende Beratung, führen Vorsorgeuntersuchungen durch und stehen während der Geburt sowie im Wochenbett zur Seite. Ihre Expertise trägt dazu bei, dass sich Schwangere sicher und gut betreut fühlen.

In der Schweiz gibt es vielfältige Angebote, um die passende Hebamme zu finden, sei es über spezialisierte Plattformen oder durch direkte Kontaktaufnahme mit Hebammenpraxen und Kliniken. Es ist empfehlenswert, frühzeitig, idealerweise ab der 12. Schwangerschaftswoche, mit der Suche zu beginnen, um eine kontinuierliche und vertrauensvolle Betreuung sicherzustellen.

Was macht eine Hebamme und warum ist sie wichtig?

Hebammen sind die vertrauensvollen Begleiterinnen während der Schwangerschaft, Geburt und im Wochenbett. Sie stehen dir mit Rat und Tat zur Seite, bieten fachliche Unterstützung und haben immer ein offenes Ohr für deine Anliegen.

Beleghebammen sind freiberufliche Hebammen, die Schwangere individuell betreuen und während der Geburt in einer Klinik oder einem Geburtshaus persönlich begleiten. Anders als angestellte Hebammen, die in Schichten arbeiten, bieten Beleghebammen eine kontinuierliche Betreuung, häufig vom Beginn der Schwangerschaft bis zur Nachsorge im Wochenbett. Sie arbeiten auf Honorarbasis und kooperieren meist mit bestimmten Kliniken oder Geburtshäusern.

Aufgaben einer Hebamme:

  • Vor der Geburt: Schwangerschaftsberatung (bei Fragen zur Ernährung, Sport, Reisen, Arbeitsrecht, usw.), Vorsorgeuntersuchungen, Geburtsvorbereitungskurse oder Einzelberatung (Übernahme von 150 CHF durch die obligatorische Krankenversicherung).
  • Während der Geburt: Betreuung, Schmerzmanagement, Unterstützung beim Geburtsprozess.
  • Nach der Geburt: Wochenbettbetreuung bis am 56. Tag nach der Geburt, Hilfe beim Stillen, Tipps zur Pflege und Untersuchung deines Babys unmittelbar nach der Geburt, Nachsorge, Rückbildungsgymnastik.

In welcher SSW sollte man eine Hebamme suchen?

Es wird empfohlen, sich bereits zu Beginn der Schwangerschaft auf die Suche nach einer Hebamme zu machen. Die Nachfrage ist hoch, und gerade in städtischen Gebieten wie Zürich oder Genf sind Hebammen schnell ausgebucht. Je früher du dich darum kümmerst, desto besser stehen die Chancen, die passende Begleitung zu finden.

Was sind Hebammenzentralen?

Hebammenzentralen sind organisierte Einrichtungen oder Plattformen, die Schwangeren und jungen Eltern helfen, schnell und unkompliziert die passende Hebamme zu finden. Sie sind vor allem in der Schweiz ein wichtiger Bestandteil des Gesundheitssystems und dienen als Vermittlungsstellen zwischen Hebammen und Familien.

Hebammenzentralen bündeln die Informationen und Angebote von Hebammen einer bestimmten Region und vermitteln diese an Schwangere, die eine Betreuung suchen. Dabei stehen sie beratend zur Seite und berücksichtigen die individuellen Bedürfnisse der werdenden Eltern, wie z. B. geplante Hausgeburten, Nachsorge oder bestimmte Betreuungsmodelle.

Hauptaufgaben:

  • Vermittlung: Sie helfen dir, eine Hebamme für Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu finden.
  • Beratung: Unterstützung bei Fragen zur Hebammenwahl, Kostenübernahme oder speziellen Anliegen wie Hausgeburten.
  • Information: Bereitstellung von Informationen zu regionalen Angeboten und Leistungen.

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Wie finde ich die richtige Hebamme?

Tipps zur Suche:

  • Empfehlungen einholen: Frag Freundinnen oder andere Mütter in deiner Umgebung.
  • Online-Plattformen nutzen: Websites wie hebammensuche.ch bieten eine gute Übersicht. Du kannst deine Postleitzahl eingeben und gezielt nach Leistungen wie Geburtsvorbereitung oder Nachsorge filtern.
  • Hebammenzentralen oder Krankenhäuser kontaktieren: Viele Kliniken arbeiten eng mit Hebammen zusammen und können Empfehlungen aussprechen.

Wichtige Fragen bei der Auswahl:

  • Welche Leistungen bietet sie an?
  • Ist sie für Hausgeburten oder nur für Klinikgeburten verfügbar?
  • Passt die Chemie zwischen euch?
hebammensuche.ch

Wie viel kostet eine Hebamme in der Schweiz?

Die Kosten für eine Hebamme werden größtenteils von der Grundversicherung übernommen. Dazu gehören:

  • Vorsorgeuntersuchungen: bis zu sieben Termine.
  • Geburtsvorbereitungskurse oder Einzelberatungen, die teilweise von der Krankenversicherung (Übernahme von 150 CHF durch die Obligatorische Krankenpflegeversicherung) erstattet werden.
  • Geburtsbegleitung (zu Hause, im Geburtshaus oder im Spital): vollständig abgedeckt.
  • Nachsorge: bis zu zehn Hausbesuche in den ersten Wochen, bis am 56. Tag nach der Geburt, drei Stillberatungen.

Zusatzleistungen wie weitere Geburtsvorbereitungskurse oder alternative Heilmethoden müssen oft selbst bezahlt werden. Diese kosten in der Regel zwischen 100 und 300 CHF.

Ist es Pflicht, eine Hebamme zu haben?

Nein, in der Schweiz ist es nicht verpflichtend, eine Hebamme zu haben. Dennoch wird es dringend empfohlen, da sie nicht nur fachliche Expertise bietet, sondern auch emotionale Unterstützung, die für viele Frauen unbezahlbar ist.

Wann sollte mein erster Termin bei der Hebamme sein?

Der erste Termin findet normalerweise zwischen der 12. und 16. Schwangerschaftswoche statt. Hier werden die Basisuntersuchungen durchgeführt und erste Fragen geklärt. Falls du spezielle Anliegen hast, wie z. B. eine Hausgeburt oder Wassergeburt, solltest du diese frühzeitig ansprechen.

Hebamme vs. Frauenarzt: Was ist der Unterschied?

Viele Frauen fragen sich, ob sie während der Schwangerschaft eher einen Frauenarzt oder eine Hebamme konsultieren sollten. Die Antwort ist: Am besten beides! Die Zusammenarbeit von Hebamme und Frauenarzt ist ideal, da beide unterschiedliche, aber sich ergänzende Rollen haben. Während der Frauenarzt medizinische Untersuchungen und Diagnosen durchführt, ist die Hebamme die emotionale und praktische Begleiterin während der gesamten Schwangerschaft.

  • Frauenarzt: Führt Ultraschalluntersuchungen durch und stellt medizinische Diagnosen. Ist in der Regel bei Risikoschwangerschaften unverzichtbar.
  • Hebamme: Kümmert sich um das emotionale Wohlbefinden und die Vorbereitung auf die Geburt. Sie sind dazu auch ausgebildet, nicht-invasive Untersuchungen eigenständig durchzuführen, darunter Blutanalysen, Vaginalabstriche und die Überwachung der Herztöne des Babys.

Praktische Tipps für deine Zusammenarbeit mit der Hebamme

  • Notizen machen: Schreib dir Fragen auf, die du bei jedem Termin stellen möchtest.
  • Offen kommunizieren: Teile deine Sorgen und Erwartungen mit.
  • Flexibel bleiben: Jede Schwangerschaft ist anders – gemeinsam findet ihr den besten Weg.

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