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Babykleidung günstig kaufen: 13 Spartipps für Eltern

Babykleidung günstig kaufen gelingt am besten, wenn du die nächsten Grössen mit Augenmass planst, gut erhaltene Kleidung gebraucht kaufst und unnötige Anschaffungen vermeidest. Eine kleine, praktische Garderobe ist meist günstiger als ein voller Schrank mit Teilen, die dein Baby kaum oder gar nicht trägt.

Wie kauft man Babykleidung günstig?

Der wichtigste Spartipp ist ganz einfach: Kauf nicht alles auf einmal. Überlege zuerst, was ihr im Alltag wirklich braucht, welche Kleider ihr geschenkt oder ausgeliehen bekommt und wie oft ihr waschen könnt. Secondhand, Kleiderpakete und Rabatte können das Budget zusätzlich entlasten, wenn Grösse, Saison und Zustand stimmen.

Wie viel Babykleidung braucht ein Baby wirklich?

1. Finde heraus, wie viel Kleidung ihr wirklich braucht

Klar, diese winzigen Baby-Outfits sind einfach zu süss. Trotzdem lohnt es sich, zuerst zu überlegen, wie viele Bodys, Strampler, Hosen und Jäckchen ihr im Alltag wirklich braucht. Die kleinsten Grössen passen oft nicht lange. Eine überschaubare Grundausstattung spart deshalb Geld und Platz im Schrank.

Wie gross eure Grundausstattung sein sollte, hängt davon ab, wie oft ihr waschen könnt, zu welcher Jahreszeit euer Baby geboren wird und was ihr bereits geschenkt oder ausgeliehen bekommen habt.

Planungshilfe: Mit der Baby-Erstausstattung-Checkliste kannst du vorhandene Dinge abhaken und schneller erkennen, was euch wirklich noch fehlt.

2. Kaufe nicht zu früh in der Schwangerschaft

Es ist verlockend, schon früh mit dem Shopping zu beginnen. Warte mit grösseren Einkäufen trotzdem, bis du weisst, was ihr von Familie und Freunden bekommt. Vielleicht könnt ihr Kleidung ausleihen oder gut erhaltene Sachen übernehmen. So vermeidest du doppelte Käufe.

Wenn du noch schwanger bist, lohnt sich ausserdem ein Blick auf unsere Übersicht zu kostenlosen Babyartikeln für Schwangere. Nimm nur mit, was ihr wirklich verwenden könnt.

3. Setze auf eine kleine Baby-Garderobe

Du brauchst keine riesige Auswahl für jeden Tag. Ein paar gut kombinierbare Basics reichen meist aus. Weniger Teile bedeuten ausserdem weniger Wäscheberge und weniger Chaos im Schrank. Fehlt später etwas, kannst du gezielt ergänzen.

4. Wähle Kleidung, die sich gut kombinieren und weitergeben lässt

Neutrale Farben und einfache Schnitte lassen sich leicht miteinander kombinieren. Wenn ihr später noch ein Kind möchtet oder Kleidung in der Familie weitergebt, sind vielseitige Stücke besonders praktisch. Entscheidend ist aber, dass euch die Kleidung gefällt und zu eurem Alltag passt.

Babykleidung gebraucht kaufen: Worauf solltest du achten?

5. Schau in Secondhand-Läden

Secondhand-Läden sind oft wahre Schatzkisten für schöne und günstige Babyklamotten. Gerade kleine Grössen wurden manchmal nur kurz getragen. Prüfe die Sachen bei gutem Licht: Gibt es Flecken, Löcher, ausgeleierte Bündchen oder defekte Druckknöpfe und Reissverschlüsse? Riecht das Kleidungsstück neutral und fühlt sich der Stoff noch angenehm an? Dann kann der Kauf eine gute Alternative zu Neuware sein.

Eine Auswahl für die Deutschschweiz:

  • MAX + MORITZ in Zürich-Witikon: Secondhand-Boutique für Babys, Kinder und Teens.
  • forKnext: Secondhand-Kinderkleidung; aktuelle Standorte und Verfügbarkeit bitte vor dem Besuch prüfen.
  • Jules Unique: Family Store mit Secondhand-Angebot; aktuellen Standort und Sortiment bitte online prüfen.
  • Secondchance by Caritas: Secondhand-Angebot in der Zentralschweiz; Öffnungszeiten und aktuelles Sortiment vorher prüfen.

Sortiment, Öffnungszeiten und Annahmebedingungen können sich kurzfristig ändern. Prüfe deshalb vor deinem Besuch die Website des jeweiligen Ladens.

6. Nutze Schweizer Online-Marktplätze mit einem klaren Plan

Auf Ricardo, Tutti, Facebook Marketplace und in lokalen Elterngruppen findest du häufig Kleiderpakete nach Grösse. Das kann sich lohnen, wenn du einen grossen Teil davon wirklich brauchst. Rechne den Preis inklusive Versand auf die brauchbaren Stücke herunter und frage nach, wenn Zustand, Marke oder Grösse auf den Fotos nicht klar erkennbar sind.

Bei Privatkäufen solltest du ausserdem Zahlungs-, Versand- und Rückgabebedingungen klären. Wenn du die Ware abholst, kannst du Zustand und Umfang des Pakets direkt prüfen.

Schau zusätzlich auf der Website deiner Gemeinde, im lokalen Veranstaltungskalender oder bei Familienzentren und Elternvereinen nach Kinderkleiderbörsen. Solche Börsen finden häufig saisonal statt und sind eine gute Gelegenheit, Kleidung vor Ort anzuschauen. Termine, Annahmebedingungen und Zahlungsarten unterscheiden sich je nach Veranstalter – prüfe die Angaben deshalb kurz vor dem Besuch.

Babygrössen richtig planen, damit nichts ungetragen bleibt

7. Wünsche dir bewusst grössere Grössen

Wenn Familie oder Freunde Kleidung schenken möchten, darfst du ruhig sagen, welche Grössen euch noch fehlen. So landen nicht viele Outfits in derselben kleinen Grösse bei euch. Einzelne Teile für später können hilfreich sein. Bei saisonaler Kleidung bleibt jedoch unsicher, welche Grösse dein Baby im Winter oder Sommer tatsächlich trägt.

Unsere Übersicht zu Babygrössen nach Alter bietet eine erste Orientierung. Achte beim Kauf trotzdem auf die tatsächliche Passform und die Grössenangaben der Marke.

8. Kaufe nur vorsichtig auf Vorrat

Saisonale Sales können eine gute Gelegenheit sein, einzelne Teile für später zu kaufen. Nimm aber nicht gleich eine komplette Garderobe in der nächsten Grösse mit. Babys wachsen unterschiedlich schnell, und ein dicker Winteranzug passt vielleicht genau dann, wenn es bereits wieder warm ist. Basics, die sich in mehreren Jahreszeiten kombinieren lassen, sind meist die sicherere Wahl.

Rabatte und Baby-Angebote sinnvoll nutzen

9. Nutze deine Wunschliste gegen Impulskäufe

Du musst ein interessantes Produkt nicht sofort kaufen. Lege grössere oder teurere Teile zuerst auf deine Wunschliste und vergleiche später in Ruhe. Prüfe vor der Bestellung noch einmal, ob die Grösse passt, ob ihr das Teil wirklich braucht und ob bereits etwas Ähnliches vorhanden ist.

10. Behalte Rabatte im Blick

Wenn du weisst, welches Kleidungsstück noch fehlt, kann sich das Warten auf eine Aktion lohnen. Vergleiche dabei nicht nur den Rabatt, sondern auch den Endpreis, die Versandkosten und die Rückgabebedingungen. Ein günstiger Preis hilft wenig, wenn das Teil ungetragen im Schrank bleibt.

Im eingeloggten Happy-Mums-Bereich findest du unter Aktuelle Baby-Angebote laufende Partnerangebote. Nutze sie am besten mit einer konkreten Einkaufsliste, damit aus einem Rabatt kein unnötiger Zusatzkauf wird.

Outlets und Familienmärkte: Auch Outlets und zeitlich begrenzte Märkte können sich lohnen, wenn du gezielt suchst. Zwei aktuelle Beispiele aus der Deutschschweiz:

  • Mamalicious Market in Küsnacht ZH: ein periodischer Baby- und Kinder-Outlet-Markt mit verschiedenen Ausstellern. Prüfe den nächsten Termin und das aktuelle Ausstellerverzeichnis vor dem Besuch.
  • MAC BABY Outlet in Buchs AG: Outlet-Bereich eines Babyfachgeschäfts mit wechselnden Einzelstücken und Sale-Angeboten. Prüfe vor der Anreise, ob das gesuchte Kleidungsstück oder die passende Grösse verfügbar ist.
  • BabyKids Outlet in Kirchberg BE: Factory Outlet für Familien mit wechselnder Neuware zu Outlet-Preisen. Prüfe Öffnungszeiten und aktuelle Verfügbarkeit vor dem Besuch.

Bei Märkten und Outlets wechseln Termine, Marken, Grössen und Lagerbestände. Plane deshalb nicht mit einem bestimmten Artikel, bevor du die aktuellen Angaben des Anbieters geprüft hast.

11. Suche Gutscheine mit einem klaren Einkaufsplan

Prüfe vor einer Bestellung, ob der Shop selbst einen aktuellen Rabattcode oder Newsletter-Vorteil anbietet. Lies die Bedingungen: Manche Gutscheine gelten erst ab einem Mindestbestellwert oder nicht für reduzierte Ware. Kaufe nicht zusätzlich ein, nur um eine Schwelle für Rabatt oder kostenlosen Versand zu erreichen.

Babykleidung tauschen, verkaufen und weitergeben

12. Tausche Kleidung mit Freunden und Familie

Habt ihr Freunde oder Verwandte mit kleinen Kindern? Dann könnt ihr Kleidung, die gerade niemandem passt, untereinander weitergeben oder tauschen. Sortiert die Sachen nach Grösse und beschriftet geliehene Teile, damit später klar bleibt, was zurückgegeben werden soll.

Wenn mehrere Grössen zusammenkommen, hilft ein einfaches System. In unserem Ratgeber erfährst du, wie du Babykleidung richtig sortieren und aufbewahren kannst.

13. Nimm gut erhaltene Kleidung an und gib Überschüsse weiter

Wenn dir jemand gebrauchte Babykleidung anbietet, schau sie gemeinsam durch und nimm nur mit, was ihr voraussichtlich braucht. Behalte passende Stücke, gib Unpassendes zurück oder frage, ob du es weiterverschenken oder spenden darfst. So wandert die Kleidung dorthin, wo sie tatsächlich getragen wird.

Checkliste: So sparst du beim Kauf von Babykleidung

Es ist gar nicht so schwer, bei Babykleidung zu sparen. Eine überschaubare Garderobe, gute Secondhand-Funde und bewusst geplante Einkäufe machen oft den grössten Unterschied. Kauf zuerst, was ihr sicher braucht. Alles Weitere darf später dazukommen.

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